Das Buch - Projekt



Auf Basis meiner nun 10-jährigen Erfahrungen mit BKA-Spitzeln arbeite ich momentan an einem Buch über das bestens gehütete Geheimnis eines vom BKA betriebenen flächendeckenden Spitzel-Netzwerks in Berlin. Der Arbeitstitel lautet:




Die beste Tarnung für ein flächendeckendes Netzwerk von Polizei-Spitzeln ist es, wenn niemand auf die Idee kommt, dass es auch nur existieren könnte. Deshalb wird von offizieller Seite gern betont, das BKA wäre nur eine "kleine" Polizeibehörde, die nur "spezielle" Ermittlungsaufgaben übernehme. 



Meine Erfahrungen ist eine gänzlich andere: Das BKA unterhält in Berlin-Neukölln (und vermutlich auch in anderen Teilen von Berlin und anderen Großstädten) ein flächendeckendes Netzwerk von Spitzeln, dessen Knotenpunkte die U- und S-Bahnhöfe bilden. Nähere Untersuchungen dieses Spitzel-Systems habe ich an den U-Bahnhöfen "Rathaus-Neukölln" und "Hermannplatz" sowie am U- und S-Bahnhof "Neukölln" durchgeführt. 



U - Rathaus Neukölln


Hier sieht man beispielhaft die Situation am U-Bahnhof Rathaus Neukölln und in der näheren Umgebung. Schwerpunkte der Oberservierung durch BKA-Spitzel sind der Bahnsteig, sowie die Ein- und Ausgänge des U-Bahnhofs. Im U-Bahnhof Hermannplatz, sowie am U- und S-Bahnhof Neukölln habe ich eine änliche Verteilung von BKA-Spitzeln beobachten können.



Schwerpunkte der unspezifischen Observierung durch BKA-Spitzel bilden die Bahnsteige, sowie die Ein- und Ausgänge der Bahnhöfe. Hier versucht das BKA zumindest in den verkehrsreichen Zeiten eine lückenlose Beobachtung zu garantieren. Es setzt dafür sowohl temporäre, als auch stationär arbeitende BKA-Spitzel ein. Wer den Hollywood-Film "French Connection" kennt, weiß, was der Zweck einer derartigen Observierungsstrategie ist.



In dem Film gibt es eine Szene, in der ein amerikanischer Drogenfahnder einen französischen Drogenhändler in New York in der U-Bahn verfolgt. Der Drogenhändler bemerkt aber, dass er von dem Fahnder verfolgt wird und steigt mehrmals in die im Bahnsteig wartende U-Bahn ein- und direkt wieder aus. Der verfolgende Polizist ist jeweils gezwungen, die Manöver nachzumachen, weil jeden Moment die U-Bahn abfahren kann. Am Ende schafft es der Drogenhändler mit diesem Trick, den Polizisten für dieses Mal abzuhängen, weil er im letzten Moment doch wieder in die U-Bahn einsteigt.



Werden stattdessen an allen U- und S-Bahnhöfen beobachtende BKA-Spitzel eingesetzt, muss nur weitergegeben werden, in welche Richtung die zu verfolgende Person fährt. An jedem potentiellen Ziel-Bahnhof wartet dann ein weiterer Spitzel, der diese Person "in Empfang" nehmen kann. In anderen Ländern, wie China oder auch Groß-Britannien, wird diese Aufgabe von Überwachungskameras übernommen. In Deutschland sind Überwachungskameras verpönt. Stattdessen werden hier flächendeckend BKA-Spitzel eingesetzt. So merkt hier niemand, dass der öffentliche Raum in Deutschland mindestens ebenso überwacht wird, wie in China und in Groß-Britannien.



Weitere Schwerpunkte der Beobachtung bilden nahegelegene große Kreuzungen sowie die Ein- und Ausgänge von Einkaufszentren oder Kaufhäusern, weil sich dort durch einen regen Publikumsverkehr eine Überwachung besonders lohnt.

BKA-Spitzel sind keine James Bonds




BKA-Spitzel gibt es in jeder nur denkbaren Form, Farbe, Größe und Alter, angefangen bei Hygiene-distanzierten Schulabbrechern, über adrette junge Frauen, über junge Eltern mit kleinen Kindern, über Freaks, die im Winter in Badelatschen beim Späti Bier holen bis hin zu Massen an Rentnern. Wer jemals der Meinung war, Rentner könnten keine produktive Funktion mehr ausüben, darf sich vom BKA gerne eines Besseren belehren lassen.



BKA-Spitzel haben nichts gemein mit James Bond oder Günter Guillaume und auch nichts mit irgendeinem verdeckten Ermittler, wie man sie zuhauf aus dem Fernsehen kennt. BKA-Spitzel machen nichts weiter, außer sehen und hören und Informationen an das BKA weiterleiten. Sie benötigen weder eine besondere Ausbildung noch ein besonderes Talent.

In meinem Buch werde ich ausführlich schildern ...



... warum BKA-Spitzel nur 4 Voraussetzungen erfüllen müssen - sehen können, hören können, ein Handy bedienen können und den Anschein erwecken können, alles Mögliche zu sein, nur kein BKA-Spitzel



... in welche 5 Kategorien man die den öffentlichen Raum observierenden BKA-Spitzel einteilen kann



... an welchen Orten welche Kategorie an BKA-Spitzeln bevorzugt eingesetzt wird



... welche Taktiken und Strategien in der äußeren Erscheinung und im Verhalten BKA-Spitzel in der Öffentlichkeit anwenden um unscheinbar - und damit möglichst unsichtbar - zu bleiben und welche "Notfallmaßnahmen" sie anwenden, wenn sie das Gefühl haben, doch irgendwie aufgefallen zu sein



... welche beiden Ethnien / Nationalitäten, nach den Deutschen, die meisten BKA-Spitzel stellen und welche Ethnie als vermutlich einzige dem BKA gar keine Spitzel zur Verfügung stellt, und damit so etwas ist wie "das letzte gallische Dorf in einem teutonischen Total-Überwachungsstaat"



... welche Vorteile ein "stehendes Spitzel-Heer", das permanent große Teile des öffentlichen Raums unspezifisch observiert, für die Überwachung der Bevölkerung bietet.