Der Anti-Mafia-Einsatz des BKA in der Boddinstraße von 2011 bis 2015, bei dem die Mafia fehlte

Von 2011 bis 2015 führte das BKA in der Boddinstraße im Norden von Berlin-Neukölln einen seiner wahrscheinlich größten Anti-Mafia-Einsätze durch. Einziger Hinweis für das BKA war die Erwähnung der Mafia in einem anonymen Leserbrief an die sechs Berliner Tageszeitungen, den ich selbst abgeschickt hatte. Hier steht eine Chronik der Ereignisse.

Dezember 2010

Nach dem heftigsten Schneefall, den ich je erlebt habe, bestelle ich zum ersten Mal eine Pizza in der meiner eigenen Wohnung gegenüberliegenden kleinen süditalienischen Pizzeria in der Boddinstraße 59, einer sehr schmalen Wohnstraße in Nord-Neukölln.
(Siehe dazu die Fotos unter: „Die Boddinstraße“.)

Beim Abholen der Pizza bekomme ich einen Schock, weil ich glaube, in einer Mafia-Höhle gelandet zu sein.

Der Pizzabäcker bemerkt meine Nervosität. Ich bin bestimmt nicht der Erste, der glaubt, bei der Mafia eine Pizza bestellt zu haben.

Alle Freunde und Bekannte, denen ich von meinem Erlebnis erzähle, halten es für einen Scherz oder meinen, ich hätte mir alles nur eingebildet. Ich vergesse den Vorfall.

Frühjahr 2011

Während ich ausgiebig meine Fenster im 2. Stock putze, erkennt der Pizzabäcker mich als seinen Gast vom Winter wieder. Heute gehe ich davon aus, dass er in diesem Moment beschlossen hat, mir einen Streich zu spielen und meinen Mafia-Verdacht zu bestätigen.

In einem aufwendigen Verfahren gelingt es dem Pizzabäcker mithilfe seiner Familie, mich erneut davon zu überzeugen, dass es sich bei den Betreibern der kleinen süditalienischen Pizzeria doch um die Mafia handelt. (Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

Die erneuerte Überzeugung ist um so tiefer und vor allem bedrohlicher, da ich nun davon ausgehen muss, die Mafia unterstellt mir, ich würde sie beobachten.

10. Juni 2011

Nach einer monatelangen fieberhaften Suche nach einer Methode, die Mafia ohne Risiko für mich loszuwerden, schicke ich einen anonymen Leserbrief an alle sechs Berliner Tageszeitungen. Als Pseudonym wähle ich „Gerda Schmidtke“.

Da ich nun regelmäßig die Pizzeria unauffällig beobachte, bemerke ich mindestens drei Zeitungsredakteure, die sich ein eigenes Bild von der Pizzeria machen. Ich bin überzeugt, mein Mafia-Problem elegant gelöst zu haben.

Herbst 2011

Es ist kein einziger Artikel über die Mafia in Berlin in den Berliner Tageszeitungen erschienen. Stattdessen wechselt der Mieter in der EG-Wohnung rechts von der kleinen Pizzeria, in der Boddinstraße 58, sowie die Betreiber der beiden Ladengeschäfte links, in der Boddinstraße 60.  

Immer öfter begegnen mir fremde, etwas heruntergekommen wirkende Personen auf der Straße, die mich zu kennen scheinen und mich beim Vorbeigehen breit angrinsen. Allmählich wird mir bewusst, dass es sich bei diesen Personen um verdeckte Ermittler des BKA handelt und dass das BKA nicht nur die kleine süditalienische Pizzeria unter Mafia-Verdacht gestellt hat, sondern auch drei weitere, von Bulgaren betriebene, an die Pizzeria angrenzende Gaststätten, eine ebenfalls in der Boddinstraße 59, die beiden anderen in der Boddinstraße 61.

Offenbar hat allein das Fünf-Buchstaben-Wort „Mafia“ eine Hysterie beim BKA ausgelöst, bei der es kein Halten mehr gab. Wahrscheinlich hat die Berliner Zeitung ihre Abonnentenliste herausgegeben, sodass das BKA mich sofort als den Schreiber des anonymen Briefes identifizieren konnte, da ich deren Zeitungsabonnent war und direkt gegenüber der Pizzeria wohne.

Frühjahr 2012

Als ich eines Morgens aus dem Fenster schaue, traue ich meinen Augen nicht: Die Fassade des Wohnhauses mit den beiden Ladengeschäften in der Boddinstraße 60, in denen sich das BKA zur Observierung der Mafia einquartiert hat, ist vollkommen neu gestaltet.

Auf einer Breite von zwanzig Metern und einer Höhe von drei Metern sind riesige glotzende Gesichter zu sehen. Eins davon scheint schräg hoch, in Richtung meiner Wohnung im 2. Stock zu schauen.
(Siehe dazu das Foto unter: „Die Boddinstraße“)

Einen halben Straßenzug unter Mafia-Verdacht zu stellen, nur aufgrund eines anonymen Leserbriefes und dann die Fassade der zur Observierung übernommenen konspirativen Ladengeschäfte in derart auffälliger Weise neu zu gestalten, wirkt auf mich nicht sehr professionell. 
 

August 2012

Der psychische Stress, tagtäglich vis á vis mit der Mafia zu wohnen, hat sich mit dem Eingreifen des BKA derart erhöht, dass ich einen heftigen Herzinfarkt erleide. Vier Stents halten mich seitdem am Leben. Nachdem ich Mitte September 2012 aus der Reha entlassen wurde, überlege ich noch fieberhafter als zuvor, wie ich die Mafia entgültig loswerden könnte.

Sommer 2013

Endlich bietet sich eine neue Gelegenheit, die Information darüber, dass es sich bei der kleinen süditalienischen Pizzeria tatsächlich um eine Mafia-Höhle handelt, unauffällig in der Nachbarschaft zu verbreiten: das alljährlich im Sommer stattfindende Straßenfest „48 Stunden Neukölln“.

Bei diesem dezentral stattfindenden Straßenfest haben viele künstlerisch orientierte Ladengeschäfte im Norden von Neukölln eine verlängerte Öffnungszeit und es sind viele Besucher, auch Touristen, bis spät abends unterwegs. Ich nutze die Geschäftigkeit und verbreite in den Ladengeschäften, die in der Nähe der Pizzeria liegen (auch in dem vom BKA betriebenen konspirativen Ladengeschäft links von der Pizzeria) Zettel mit der Aufschrift:

boddin59   =   mafia ?


Der Erfolg ist überwältigend. In dem Ladengeschäft unterhalb meiner eigenen Wohnung, also direkt gegenüber der süditalienischen Pizzeria, diskutieren etwa fünfzig Personen die ganze Nacht über bei greller Beleuchtung wild durcheinander. Wahrscheinlich geht es um die Frage: Mafia, ja oder nein?

(Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

Sommer 2014

Die süditalienischen Betreiber der Pizzeria geben auf. Das Geschäft wird ebenfalls von Bulgaren übernommen. Ich führe das auf meine Aktion beim Fest „48 Stunden Neukölln“ im Jahr davor zurück.

Erst jetzt, da ich merke, dass die verdeckten Ermittler des BKA weiter unverdrossen die Boddinstraße frequentieren, wird mir entgültig klar, wie unkritisch das BKA die halbe Boddinstraße unter Mafia-Verdacht gestellt hatte. Selbst bei einem winzigen Schuhabsatzladen am Ende der Boddinstraße versucht das BKA sein Glück. Einziger Anhaltspunkt die ganzen vier Jahre über, in denen das BKA Observierungen in der Boddinstraße durchgeführt hat, war mein anonymer Leserbrief an die Berliner Zeitungen, mit der Aufforderung, Artikel über die Mafia zu veröffentlichen und auf keinen Fall die Polizei zu informieren von 2011. 

Warum das BKA nicht einfach mal bei den italienischen Behörden angerufen und sich nach Verbindungen der Betreiber der Pizzeria und der Mafia erkundigt hat und dann sofort hätte ermitteln können, dass es sich bei den Betreibern nicht um die Mafia gehandelt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich wollte man den eigenen Mafia-Verdacht einfach nicht gefährden.

Sommer 2015

Neue Mieter ziehen in die Erdgeschosswohnung Boddinstraße 58, rechts von der ehemaligen italienischen Pizzeria, ein. Auch die beiden vom BKA betriebenen konspirativen Ladengeschäfte in der Boddinstraße 60 werden wohl nicht mehr als Stützpunkte für das BKA genutzt.

Anscheinend hat selbst das BKA nach Langzeitrekord-verdächtigen vier Jahren verdeckter Ermittlungarbeit endlich mitbekommen, dass die Bulgaren in der Boddinstraße nie etwas mit der Mafia zu tun gehabt hatten. Ich selbst konnte von Beginn an nicht nachvollziehen, warum das BKA den Bulgaren eine Zusammenarbeit mit der Mafia unterstellt hat.

2016 - heute: 

Der Psychoterror des BKA-Einsatzleiters

Seit dem Sommer 2016 lässt der BKA-Einsatzleiter des mangels Mafia erfolglosesten Anti-Mafia-Einsatzes in der Geschichte der Geheimdienste mich von seinen verdeckten BKA-Ermittlern verfolgen. Hier liste ich einen winzigen Ausschnitt der tatsächlichen Verfolgungen auf. 

Sommer 2016

Während meines Sommerurlaubs auf Teneriffa bemerke ich, dass mich zwei verdeckte Ermittler des BKA observieren. (Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

Lange Zeit gehe ich davon aus, dass der BKA-Einsatzleiter (siehe nächsten Abschnitt) mir zwei BKA-Angehörige hinterhergeschickt hat, um meinen Lebenswandel zu erforschen und so herauszufinden, ob sich seine Kontaktanbahnungsversuche (siehe nächsten Abschnitt) lohnen würden.

Heute gehe ich davon aus, dass die verdeckten BKA-Ermittler sicher stellen sollten, dass ich nicht vorzeitig meinen Urlaub abbreche, damit der BKA-Einsatzleiter ungestört in meine Wohnung in der Boddinstraße einbrechen, meine Computer mit der BKA-Schadsoftware (Bundestrojaner) infizieren und für weitere Einbrüche einen Nachschlüssel von meiner Wohnung anfertigen konnte.

Herbst 2016 - Herbst 2017

Kurz nach meinem Urlaub kreuzt ein etwa 180 cm großer, ca 85 kg schwerer und ca 55 Jahre alter Mann, mit dunklen kurzen Haaren, mit einer Weste und einer auffälligen Baskenmütze bekleidet, meinen Weg, während ich selbst von einem Einkauf zurück in meine Wohnung will. Der Mann macht in dem Moment, als er genau quer zu meiner Richtung geht und somit sichergestellt hat, dass ich ihn auf jeden Fall sehe, einen ungelenken kleinen Luftsprung. 

In den folgenden Wochen und Monaten läuft derselbe Mann, stets mit derselben Baskenmütze bekleidet, mir etwa alle zwei Wochen über den Weg. Dabei grinst er mich jedesmal offensiv an und macht jedesmal den Eindruck, mich erwartet zu haben. Da mir das offensive Angrinsen bereits von den zahlreichen verdeckten BKA-Ermittlern des Anti-Mafia-Einsatzes des BKA in der Boddinstraße von 2011 bis 2015 vertraut ist, vermute ich, dass es sich auch diesmal um einen BKA-Angehörigen handelt. Da dieser BKA-Angehörige aber im Gegensatz zu den verdeckten Ermittlern „overdressed“ ist, gehe ich davon aus, dass es sich um einen leitenden BKA-Angehörigen handelt.

Als der Mann mich einmal auf meinen regelmäßigen Spaziergängen am Tempelhofer Flugfeld grinsend erwartet, weiß ich, dass er mir hinterherschleicht. Ich gehe jetzt davon aus, dass es sich um den BKA-Einsatzleiter handelt. 

Nach einem Jahr des Auflauerns, im Herbst 2017, als der Einsatzleiter wieder einmal grinsend um eine Ecke biegt, entgleiten mir vor Genervtheit die Gesichtszüge. Danach gibt es keine Begegnungen mehr mit dem BKA-Einsatzleiter. Kurz darauf, am 16. Oktober 2017, wird die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia mit einer ferngesteuerten Bombe unter ihrem Autositz wahrscheinlich von der Mafia ermordet.

Heute gehe ich davon aus, dass der Einsatzleiter den kurz darauf stattfindenden Mafia-Mord an Caruana Galizia als Inspiration für seine Rache an mir nutzte.

März 2018 - Die Inszenierung eines Fake-Mafia-Attentats auf mich durch das BKA


Am 25. Februar 2018, vier Monate nach dem Mafia-Mord an Daphne Caruana Galizia, werden der slowakische Journalist Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnírová in ihrem Haus mit zahlreichen Schüssen in Kopf und Brust tot aufgefunden. Auch sie wurden wahrscheinlich von der Mafia ermordet.

Kurz nach diesen erneuten Morden der Mafia werde ich wiederrum von verdeckten Ermittlern des BKA auf meinen Spaziergängen „begleitet“. Diesmal soll es so aussehen, als würde ich ebenfalls von der Mafia bedroht und das BKA würde mich beschützen.

Vom 24. bis zum 28. März führt das BKA die Inszenierung eines Fake-Mafia-Attentats auf mich durch. Beteiligt sind ca fünfzig BKA-Angehörige, die so tun, als würden sie mich gegen etwa dreißig meiner bulgarischen Nachbarn, die mir an den Kragen wollten, beschützen. Die Inszenierung ist so aufwendig gestaltet und wirkt so realistisch, dass ich tatsächlich schließlich glaube, von meinen Nachbarn ermordet werden zu sollen. Höhepunkt ist die Anbringung des Schriftzuges „KINKY“  (dt. abartig, pervers, vgl das Foto) an der Fassade der Boddinstraße 58, gut sichtbar von meiner Wohnung aus,  durch das BKA. In Todesangst fliehe ich aus meiner Wohnung. (Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

Weder die fünfzig BKA-Angehörigen noch meine bulgarischen Nachbarn wissen allerdings, dass der eigentliche Grund für die Inszenierung des Fake-Mafia-Attentats auf mich nicht mein anonymer Leserbrief war. Sie wurden stattdessen benutzt für die Rache eines gekränkten BKA-Einsatzleiters.

Sommer 2018

Ich benötige selbst mehrere Monate, um die gesamten Zusammenhänge zu begreifen. Zum Zeitpunkt der Inszenierung des Fake-Mafia-Attentats durch das BKA auf mich war ich noch der Überzeugung, dass die italienische Pizzeria tatsächlich von der Mafia betrieben wurde und ich deshalb ermordet werden sollte, weil ich die Mafia vertrieben hatte.

Genau darauf hat die perfide Rache des BKA-Einsatzleiters aufgebaut und deshalb wirkte die Inszenierung so überzeugend auf mich.

Bei einem erneuten Urlaub im Sommer 2018 auf Teneriffa versuche ich alles zu vergessen. Da bemerke ich, dass ich weiterhin von BKA-Angehörigen belästigt werde, die mir beide Male im Flughafen aufgelauert haben.

21. Oktober 2018

Bei einem Besuch im Kreuzberger Kino Moviementum erwartet mich ein verdeckter BKA-Ermittler. Offenbar hatte das BKA mein Telefon abgehört, als ich telefonisch eine Kino-Karte bestellt hatte. Es ist der gleiche verdeckte Ermittler, der mich schon im Sommer 2016 auf Teneriffa observiert hat.

Mit einem Verhaltensexperiment vergewissere ich mich, dass es sich tatsächlich um einen verdeckten BKA-Ermittler handelt. (Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

Da der verdeckte BKA-Ermittler versucht, sich in einem nahezu leeren Kino direkt neben mich zu setzen (was nur deshalb nicht gelingt, weil ich mich sofort umsetze), geht es offenbar um sexuelle Belästigung.

16. November 2018

Es kommt zu einer weiteren sexuellen Belästigung durch einen vermutlich homosexuellen verdeckten BKA-Ermittler aus dem Hinterhalt, diesmal bei meinen Lebensmitteleinkäufen. (Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

27. November 2018

Weil ich nicht weiß, wie ich mich vor weiteren sexuellen Belästigungen durch homosexuelle verdeckte BKA-Ermittler aus dem Hinterhalt schützen soll, schreibe ich einen Brief an die Bundesbeauftragte für den Datenschutz in Bonn.

Als ich merke, dass der Brief vom BKA abgefangen wird, um die Bundesbeauftragte für den Datenschutz wahrscheinlich in ihrem Antwortverhalten zu beeinflussen, kommt mir zum erstenmal der Verdacht, dass das BKA nicht nur meine E-Mails mitließt, sondern auch merkt, was ich auf meinem Computer schreibe. Das geht nur mit der BKA-Schadsoftware, die wahrscheinlich bei einem Einbruch in meine Wohnung aufgespielt wurde.

23. Februar 2019

Der wochenlange Schriftverkehr mit der Datenschutzbeauftragten hat gar nichts gebracht. Dass diese Behörde sich derart vom BKA beeinflussen lässt, deprimiert mich zutiefst.

Am Samstag, den 23. Februar, als ich wiedereinmal bemerke, wie mir ein verdeckter Ermittler beim Einkaufen hinterherschleicht, mache ich ein Foto von ihm und zwar so, dass er es mitbekommt. Das scheint das BKA nervös zu machen.

25. Februar 2019

Zwischen 14.00 und 15.30 Uhr, während ich spazierengehe, bricht ein verdeckter BKA-Ermittler in meine Wohnung ein, aber diesmal nicht, um meine Computer zu infizieren, denn die sind ja schon seit dem Einbruch in meine Wohnung im Sommer 2016 infiziert.

Dieser erneute Wohnungseinbruch ist die „Bestrafung“ dafür, dass ich angefangen habe, Fotos von den verdeckten BKA-Ermittlern zu machen, die mich weiterhin ständig verfolgen. Das BKA wollte mir demonstrieren, dass es jederzeit in meine Wohnung einbrechen kann. Nur deshalb habe ich den erneuten Einbruch überhaupt bemerkt, weil das BKA mir ein entsprechendes Zeichen hinterlassen hat. (Details dazu in dem Buch: „Allein gegen das BKA“.)

Da dieser erneute Einbruch in meine Wohnung mitten am helllichten Tag stattfand, gehe ich davon aus, dass er mit einem Nachschlüssel meiner Wohnung durchgeführt wurde. Einen Nachschlüssel für ein Schloss kann man wahrscheinlich nur anfertigen, wenn man den Schließzylinder ausbaut. Deshalb vermute ich, dass das BKA bereits zuvor mindestens zweimal in meine Wohnung eingebrochen ist.

Die Anfertigung eines Nachschlüssels für meine Wohnung zeigt, wie hoch die kriminelle Energie bei dem BKA-Einsatzleiter ist, da diese Anfertigung weitere Wohnungseinbrüche vorbereitet.

Obwohl ich seitdem mehrere Hundert Euro für neue Schließzylinder ausgegeben habe, verlasse ich nur noch ungern und mit einem sehr unguten Gefühl meine Wohnung aus Angst, dass wieder kriminelle BKA-Angehörige bei mir einbrechen könnten.

Die mindestens drei Wohnungseinbrüche durch kriminelle BKA-Angehörige waren der Auslöser für die Veröffentlichung meines Buches: „Allein gegen das BKA“ und dieser Webseite.